Messen und Kongresse werden abgesagt, Kitas und Schulen werden geschlossen, Flüge annulliert, massenhaft werden Veranstaltungen abgesagt. Auch öffentliche Bildungs-, Kultur- und Sport-Institutionen werden geschlossen und immer mehr Mitarbeiter arbeiten im Home-Office. Der Corona-Virus Sars-CoV2 / Covid-19 breitet sich immer weiter aus und verändert die Wirtschaft und das Arbeitsleben.

 

Home-Office in Deutschland: geht doch!

In Deutschland gibt es bisher keinen gesetzlichen Anspruch auf Home- Office. Doch aktuell findet aus Vorsichtsmaßnahmen in vielen Unternehmen ein Umdenken statt. Home-Office wird zu einem wichtigen Faktor, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Häufig fehlt in den Organisationen jedoch neben der Hardware (Dockingstation, Laptops) vor allem auch die Software, um die digitale Zusammenarbeit zu ermöglichen. Hier erhalten Sie alle nötigen Tools für die Zusammenarbeit im Home-Office.

 

Digitale Produkte schaffen Abhilfe.

Es gibt zahlreiche digitale Produkte, die das Arbeiten im Home-Office einfacher gestalten. So können Kollegen und Kolleginnen über Kollaborationstools und Messengerdienste wie Business-Chats in Kontakt bleiben. Hierfür bieten sich Programme wie z.B. Team-Messenger oder Slack an. Die geplanten Meetings können durch Videokonferenzen ersetzt werden. Hierfür kann ebenfalls auf Skype for Business zurückgegriffen werden. Eine andere Alternative bietet Zoom. Durch den Einsatz von Projektmanagement-Programmen wie z.B. Trello können Projekte ganz einfach komplett digital geplant und gesteuert werden – und das von überall auf der Welt. Über Cloudspeicher und digitale Office-Tools können Kollegen und Kolleginnen Dokumente schnell und sicher austauschen und auch gemeinsam oder parallel bearbeiten. Neben Google gibt es hier zahlreiche weitere Anbieter wie z.B. Dropbox.

 

Die Digitalisierung weiter vorantreiben.

Dank der vielen digitalen Lösungen ist diese Veränderung der Arbeitswelt überhaupt erst möglich. Und es ist erst der Anfang. Die Digitalisierung bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihren Geschäftsbetrieb effizienter zu machen, über digitales Marketing neue Kunden zu gewinnen und sogar völlig neue Geschäftsideen oder neue Produkte zu entwickeln. Die neu geschaffenen Bedingungen durch den Corona-Virus bergen somit ein großes Potenzial für jeden Unternehmer.

 

Professionelle Unterstützung bei der Digitalisierung suchen.

Um die Digitalisierung voranzutreiben, wurden verschiedene staatliche Förderungsmöglichkeiten eingerichtet. So hat z.B. das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm „go-digital“ ins Leben gerufen, um KMUs bei ihrer Digitalisierung zu unterstützen. Die MittelstandsAgentur bietet Unternehmen einen digitalen Fördercheck an. Er beinhaltet eine erste Analyse der Geschäftsprozesse, der digitalen Marketingaktivitäten und der IT-Sicherheit sowie ein grobes Realisierungskonzept. Zudem werden alle Voraussetzungen für eine Förderung geprüft und im besten Fall mit bis zu 16.500,00 € vom Staat bezuschusst.

Informationen zu vollumfänglichen Digitalisierungsmöglichkeiten und zur staatlichen Förderung mit dem Förderprogramm „Go Digital“ unter: Digitaler Fördercheck

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